Die iPad-Revolution im Brandschutz: Wie digitale Checklisten Prüfungen transformieren

Eine Brandschutztür versagt im Ernstfall - und plötzlich wird ein Prüfprotokoll von vor drei Monaten zur wichtigsten Dokumentation. Doch was, wenn dieser Prüfbericht auf einem verknitterten Papierformular festgehalten wurde, von verschiedenen Handschriften nur schwer zu lesen ist und kritische Prüfpunkte schlicht vergessen wurden?

Genau hier zeigt sich ein Problem, das in der Brandschutzbranche weit verbreitet ist: Türprüfungen werden oft immer noch handschriftlich dokumentiert, mit unterschiedlichen Vorlagen zwischen Technikern und ohne klare Verortung im Gebäude. Das kostet Zeit, birgt Fehlerquellen und schafft Unklarheit bei der Haftung – gerade bei kritischen Prüfaufgaben wie der Brandschutztürprüfung.

Die gute Nachricht? Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich ab. Digitale Checklisten auf dem iPad werden zum neuen Standard in der Branche und bringen eine Transformation mit sich, die Unternehmen nicht ignorieren sollten.

Das Problem mit dem Status quo: Papierchaos und Fehlerquoten

Wenn wir ehrlich sind, sieht der Prüfalltag bei vielen Brandschutzunternehmen noch immer so aus:

  • Der Techniker kommt mit einem Ringbuch voller gedruckter Checklisten zur Tür

  • Er füllt alles handschriftlich aus – bei schlechtem Licht, unter Zeitdruck

  • Nach dem Einsatz werden die Papierformulare ins Büro gebracht und manuell in Excel nachgetragen

  • Mängel-Fotos sind irgendwo im Handy oder fehlen ganz

  • Keine klare Struktur, wer welche Tür wo im Gebäude prüft

Die Konsequenz? Fehler entstehen nicht nur bei der Prüfung, sondern auch beim Datenabgleich. Studien zeigen, dass traditionelle, papierbasierte Prüfmethoden eine Fehlerquote von bis zu 10% aufweisen – bei digitalen Systemen sinkt diese auf unter 1%.​

Noch kritischer: Wenn eine Prüfung nicht lückenlos und nachvollziehbar dokumentiert ist, kann das im Ernstfall zur Haftung führen. Regulatoren und Gerichte verlangen revisionssichere Dokumentation – das heißt zeitgestempelt, manipulationssicher und sofort abrufbar.

Der Wandel: iPad-Checklisten als neue Arbeitsrealität

Die Branche erkennt das Problem und reagiert. GUEPARDO revolutioniert derzeit die Türprüfung im Brandschutz. Und das aus gutem Grund:​

1. Standardisierte Arbeitsweise – alle Techniker, eine Methode

Mit digitalen Checklisten gibt es keine Varianten mehr. Jeder Techniker prüft Brandschutztüren nach denselben, vorgeferttigten Kriterien – egal ob es um eine Drehtür im Krankenhaus, ein Schiebetor im Industriebetrieb oder eine Fluchtwegtür in der Schule geht. Das schafft Konsistenz, verhindert vergessene Prüfpunkte und sichert die Qualität ab.

2. Sofortige Dokumentation mit Fotos und Kommentaren

Der Techniker prüft direkt am iPad, hakt Punkte ab und macht bei Mängeln sofort ein Foto. Alles wird in Echtzeit erfasst – keine nachträglichen Lücken, keine Erinnerungsfehler. Die Prüfberichte generieren sich quasi von selbst.​

3. Räumliche Zuordnung – jede Tür ist verortbar

Hier kommt der entscheidende Mehrwert: Mit modernen Systemen wie GUEPARDO Fire können Türen direkt im digitalen Objekt-Plan eingezeichnet werden. Jede Tür erhält ihre exakte Position im Gebäude – sei es auf der 2. Etage des Flügels A oder im Treppenhaus 3. Das bedeutet:​

  • Verwaltung und Facility-Manager sehen auf einen Blick, wo problematische Türen sind

  • Mängel werden direkt am Lageplan markiert

  • Wartungsprioritäten werden transparent

  • Nachunternehmer oder Ersatzteilbestellungen können gezielt erfolgen

4. Zeitersparnis – bis zu 50 Prozent

Digitale Prüfprozesse sind messbar schneller. Unternehmen berichten von Zeiteinsparungen bis zu 50%, weil der manuelle Aufwand nach dem Einsatz komplett wegfällt. Was früher mit zwei Techniker-Stunden Nachbereitung verbunden war, ist jetzt erledigt, sobald die App die Daten synchronisiert.​

Warum GUEPARDO Fire der Game-Changer für Brandschutzunternehmen ist

GUEPARDO Fire geht einen Schritt weiter als reine Checklisten-Apps. Das System verbindet digitale Prüfung mit Objektverwaltung, Mängelverwerfung und automatisierter Berichtserstellung.

Das bedeutet konkret:

Individualisierte Checklisten – angepasst an die eigenen Standards, DIN-Normen und Kundenanforderungen

QR-Code-basierte Tür-Identifikation – der Techniker scannt die Tür, alle historischen Daten laden automatisch

Mängel direkt im System zuweisen – die Berufskleidung wird sofort aktualisiert und dem zuständigen Techniker gesendet

Automatische Berichterstellung – professionelle PDF-Prüfberichte, ready zum Versand an den Kunden oder die Behörde

Revision-sichere Dokumentation – Zeitstempel, Unterschrift, keine Löschfunktion (wie gesetzlich gefordert)

Integration mit Microsoft 365 – nahtlose Anbindung an bestehende Unternehmens-Systeme

Praxis-Szenario: Ein Tag im Brandschutzbetrieb mit GUEPARDO Fire

Montag, 8:00 Uhr. Der Techniker startet seinen Einsatz in einem Bürogebäude mit 47 Brandschutztüren.

Er öffnet GUEPARDO Fire auf seinem iPad und scannt die erste Tür mit dem QR-Code. Sofort laden:

  • Baujahr, Hersteller, Typ der Tür

  • Letzter Prüfdatum

  • Alle bisherigen Mängel

  • Die passende Checkliste

Der Techniker arbeitet die Checkliste Schritt für Schritt ab. Bei einem mangelhaften Verschluss macht er ein Foto und vermerkt: „Schließfeder schwach, Ersatzteil nötig." Das System schlägt automatisch einen Reparaturauftrag vor.

Um 12:30 Uhr – alle Türen geprüft. Die Berichte? Bereits generiert und bereit zum Versand.

Der Betriebsleiter sieht parallel in GUEPARDO Fire, welche Türen überprüft wurden und wo Mängel sind – direkt im Gebäudeplan visuell markiert. Die Kommunikation mit dem Türenhersteller läuft über das System – kein Telefonat nötig.

Das ist nicht Zukunftsvision. Das ist heute bereits Realität.

Haftungsrisiken minimieren – eine rechtliche Perspektive

Ein unterschätzter Punkt: Digitale Dokumentation schützt auch rechtlich. Sollte es einen Brandfall geben und danach Fragen zur letzten Prüfung entstehen, können Unternehmen mit GUEPARDO Fire sofort belegen, dass:

  • Die Prüfung durchgeführt wurde (Zeitstempel)

  • Alle relevanten Punkte überprüft wurden (Checklisten-Nachweis)

  • Mängel dokumentiert und behoben wurden (Nachverfolgung im System)

  • Ergebnisse objektiv und nicht verfälscht sind (Revisionssicherheit)

Im Vergleich zu handschriftlichen Papierformularen ein enormer Vorteil.​

Die Branche im Wandel: Digitalisierung ist kein Trend mehr, sondern Norm

Die Zeichen sind deutlich: Die großen Brandschutzunternehmen rüsten digital auf. Behörden und Versicherer erwarten zunehmend strukturierte, digitale Dokumentation. Und Kunden schätzen den modernen Service.​

Wer jetzt noch mit Papier und Excel arbeitet, wird bald ins Hintertreffen geraten – nicht nur aus Effizienzgründen, sondern auch bezüglich Haftung, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit.

Das Fazit: Investition in Zukunftssicherheit

Die Digitalisierung von Türprüfungen durch iPad-basierte Checklisten und Systeme wie GUEPARDO Fire ist keine nette Ergänzung – sie ist eine notwendige Modernisierung. Sie macht Brandschutzunternehmen schneller, sicherer, transparenter und haftungsfreundlicher.

Gleichzeitig verbessert sich die Sicherheit selbst: Wer systematischer und fehlerfreier prüft, schützt tatsächlich besser.

Die Frage ist nicht mehr: „Sollten wir digitalisieren?" Sondern: „Wann machen wir den nächsten Schritt?"


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